Hodenentfernung (Orchiektomie)

Erfahren Sie alles Wissenswerte über die operative Entfernung eines Hodens.

Diese Seite informiert Sie umfassend über die operative Hodenentfernung (Orchiektomie). Erfahren Sie, wann der Eingriff notwendig ist, wie die Operation abläuft und welche Vorteile sie bietet. Zudem erhalten Sie Informationen zu möglichen Risiken, der Nachsorge und dem weiteren Behandlungsverlauf, damit Sie Ihre Entscheidung gut informiert treffen können.

Hodenentfernung (Orchiektomie)

Eine Hodenentfernung (Orchiektomie) kann bei Hodenkrebs, schweren Verletzungen oder anderen Erkrankungen erforderlich sein. Ziel des Eingriffs ist es, krankhaft verändertes Gewebe vollständig zu entfernen und die Gesundheit langfristig zu sichern.

Ablauf: Die Operation erfolgt über einen kleinen Schnitt in der Leiste. Der betroffene Hoden wird mitsamt Samenstrang entfernt, ohne den Hodensack zu eröffnen. Der Eingriff dauert in der Regel weniger als eine Stunde.

Besonderheit: Bei Verdacht auf Hodenkrebs ermöglicht die Operation eine sichere Diagnosestellung und stellt gleichzeitig den ersten und wichtigsten Behandlungsschritt dar. Auf Wunsch kann später eine Hodenprothese eingesetzt werden.

Nach dem Eingriff: Die meisten Patienten können das Krankenhaus bereits nach kurzer Zeit verlassen. Körperliche Schonung für einige Wochen unterstützt eine komplikationslose Heilung.

Risiken: Wie bei jeder Operation können Blutungen, Infektionen oder Wundheilungsstörungen auftreten. Über alle individuellen Risiken informieren wir Sie ausführlich vor dem Eingriff.

Vorteile der Operation: Die Entfernung des erkrankten Hodens schafft Klarheit über die Diagnose und bildet die Grundlage für eine erfolgreiche weitere Behandlung. Bei einem gesunden zweiten Hoden bleiben Hormonproduktion und Fruchtbarkeit häufig erhalten.

Schritt Eins: Beratung

In einem persönlichen Gespräch untersuchen wir die Ursache Ihrer Beschwerden und klären, ob eine Hodenentfernung erforderlich ist. Wir erläutern den Eingriff ausführlich und beantworten alle Ihre Fragen.

Schritt Zwei: Operation

Die Orchiektomie erfolgt über einen kleinen Schnitt in der Leiste und wird in der Regel unter Vollnarkose durchgeführt. Ziel ist die vollständige und schonende Entfernung des erkrankten Hodens.

Schritt Drei: Nachsorge

Nach der Operation begleiten wir Sie bis zur vollständigen Genesung. Die feingewebliche Untersuchung wird mit Ihnen besprochen und gegebenenfalls die weitere Behandlung geplant.

Fragen zur Nebenhoden-Operation?

Hier finden Sie klare Antworten auf wichtige Fragen rund um Operationen am Nebenhoden.

Wann ist eine Entfernung des Hodens notwendig?

Vor allem bei Verdacht auf Hodenkrebs, schweren Verletzungen oder bestimmten gutartigen Erkrankungen.

Wie lange dauert die Operation?

Der Eingriff dauert meist zwischen 30 und 60 Minuten.

Bleibt die Fruchtbarkeit erhalten?

Ist der zweite Hoden gesund, bleiben Fruchtbarkeit und Hormonproduktion häufig erhalten.

Kann ein künstlicher Hoden eingesetzt werden?

Ja. Auf Wunsch kann eine Hodenprothese eingesetzt werden.

Wie lange bin ich arbeitsunfähig?

Je nach Tätigkeit beträgt die Erholungszeit meist zwei bis vier Wochen.

Ist der Eingriff schmerzhaft?

Nach der Operation sind leichte Schmerzen oder ein Spannungsgefühl normal und lassen sich gut behandeln.

Gut beraten vor einer Hodenentfernung.

Wir begleiten Sie von der ersten Untersuchung bis zur vollständigen Nachsorge. In einem persönlichen Gespräch beraten wir Sie ausführlich zur Hodenentfernung, erläutern den Ablauf des Eingriffs und besprechen das weitere Vorgehen. Gemeinsam sorgen wir für eine sichere Behandlung und eine bestmögliche Betreuung.