Vasektomie (Unterbindung)

Erfahren Sie alles Wissenswerte über die Verhütung beim Mann.

Diese Seite informiert Sie umfassend über die möglichen Optionen bei abgeschlossener Familienplanung, insbesondere über die Vasektomie (Unterbindung) beim Mann.

Vasektomie (Unterbindung)

Die Vasektomie ist eine dauerhafte und sehr zuverlässige Methode der Empfängnisverhütung beim Mann. Dabei werden die Samenleiter durchtrennt, sodass keine Spermien mehr in die Samenflüssigkeit gelangen.

Ablauf: Der Eingriff wird in der Regel ambulant und unter örtlicher Betäubung durchgeführt. Über kleine Hautöffnungen werden beide Samenleiter freigelegt, durchtrennt und sicher verschlossen. Der Eingriff dauert meist nur wenige Minuten.

Nach dem Eingriff: In den ersten Tagen können leichte Schmerzen, Schwellungen oder Blutergüsse auftreten. Körperliche Schonung wird empfohlen. Die Erektionsfähigkeit, der Orgasmus und die Hormonproduktion werden durch die Vasektomie nicht beeinträchtigt.

Sicherheit: Die empfängnisverhütende Wirkung tritt nicht unmittelbar ein. Erst nach einer gewissen Zeit und mehreren Ejakulationen sind keine Spermien mehr im Ejakulat vorhanden. Bis dies durch ein Spermiogramm bestätigt wurde, muss weiterhin verhütet werden.

Risiken: Komplikationen sind selten. Möglich sind unter anderem Nachblutungen, Infektionen oder länger anhaltende Beschwerden im Bereich des Hodensacks.

Kinderwunsch nach Vasektomie: Eine Vasektomie sollte grundsätzlich als dauerhafte Entscheidung betrachtet werden. Eine operative Wiederherstellung der Samenleiter ist zwar möglich, führt jedoch nicht in jedem Fall erneut zu einer natürlichen Fruchtbarkeit. Eine solche Operation wird auch in unserer urologischen Praxis angeboten.

Schritt Eins: Beratung

In einem persönlichen Gespräch klären wir Ihre Fragen zur Vasektomie und informieren Sie ausführlich über den Ablauf, die Sicherheit sowie mögliche Risiken des Eingriffs.

Schritt Zwei: Eingriff

Die Vasektomie wird ambulant und unter örtlicher Betäubung durchgeführt. Dabei werden beide Samenleiter über kleine Hautöffnungen durchtrennt und sicher verschlossen.

Schritt Drei: Nachkontrolle

Nach dem Eingriff erfolgt eine Kontrolle der Samenflüssigkeit mittels Spermiogramm. Erst wenn keine Spermien mehr nachweisbar sind, kann auf eine zusätzliche Verhütung verzichtet werden.

Fragen zur Vasektomie (Unterbindung) beim Mann?

Hier finden Sie klare Antworten auf wichtige Fragen rund um die Vasektomie.

Ist eine Vasektomie sicher?

Ja. Die Vasektomie zählt zu den zuverlässigsten Methoden der dauerhaften Empfängnisverhütung.

Beeinträchtigt die Vasektomie die Sexualität?

Nein. Erektion, Orgasmus, Lustempfinden und Testosteronproduktion bleiben unverändert.

Verändert sich der Samenerguss?

Kaum. Menge und Aussehen des Ejakulats verändern sich in der Regel nicht merklich.

Wann besteht sicherer Empfängnisschutz?

Erst wenn durch eine Kontrolluntersuchung des Ejakulats bestätigt wurde, dass keine Spermien mehr vorhanden sind.

Ist eine Vasektomie rückgängig zu machen?

Eine Wiederherstellung der Samenleiter ist möglich, eine erneute natürliche Fruchtbarkeit kann jedoch nicht garantiert werden.

Welche Risiken bestehen?

Komplikationen sind selten. Möglich sind unter anderem Blutergüsse, Infektionen oder länger anhaltende Beschwerden im Hodensack.

Familienplanung abgeschlossen? Wir beraten Sie gerne.

Sie haben Ihre Familienplanung abgeschlossen und denken über eine dauerhafte Verhütung nach? Wir beraten Sie persönlich und ausführlich zur Vasektomie und beantworten Ihre Fragen zu Ablauf, Sicherheit und Nachsorge.